Meine Zukunft – Katja

Katja ist Schülerin am St. Raphael Gymnasium in Heidelberg.
Sie wird 2018/19 ein freiwilliges soziales Jahr in Italien machen.
In ihrem Aufsatz “Meine Zukunft” teilt Sie mit uns ihre Gedanken über die Zukunft – wie will Sie ihr Leben gestalten, wie sieht Sie die Welt.

Hier der vollständige Text:

Wie sagt Katja: … schließlich ist jeder Mensch „normal“ und auf seine Art und Weise einzigartig …

Einige Zitate aus dem Text:

… Aber sind auch bei uns wirklich alle gleich?
Mir ist häufig schon aufgefallen, dass es Behinderte – sowohl geistig als auch körperlich Behinderte – oft immer noch schwer haben, akzeptiert und integriert zu werden. Sie werden nicht gerade selten schief angeschaut, nicht ganz ernst genommen und manchmal sogar gehänselt. . …

… Wenn ich mit anderen über die Zukunft rede, haben die Wenigsten positive Erwartungen.

Meistens werden die überhand nehmende Technik und die allgegenwärtige Digitalisierung beklagt.

Diese Bedenken sind natürlich berechtigt und auch beängstigend – manchmal sogar schrecklich. Doch bei all dem dürfen wir nicht vergessen, dass es durchaus auch positive Aspekte gibt.
….
Ich denke und hoffe, dass sich das in Europa zunehmend friedliche Klima auch auf die anderen Völker und Nationen auswirken kann, wenn es gelingt, die größten Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Wohlstand und Ressourcen zu überwinden.

Ich denke … , dass sich das Konzept der Inklusion immer mehr durchsetzen wird,  … und dass so Behinderungen irgendwann nicht mehr als etwas „anormales“ angesehen werden; schließlich ist jeder Mensch „normal“ und auf seine Art und Weise einzigartig.

Noch eine kleiner Literaturtip dazu:
Alda Merini “L’altra verità. Diario di una diversa”
https://www.ccdu.org/bibliografia/altra-verita-diario-diversa