Schlagwort-Archive: Meine Zukunft

Schülerpreis 2018
Natalie Schrade

Natalie Schrade hat im Jahr 2018 den Schülerpreis der Heimann-Stiftung erhalten – einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt in Turin an der Sprachschule Porticando .

Es fiel mir entsprechend schwer, nach zwei Wochen Abschied zu nehmen, aber ich werde sicher nochmals zurückkehren und möchte mich bei all denen, die mir diese wunderbaren Erlebnisse und Erfahrungen ermöglicht haben, herzlich bedanken, vor allem beim Vorstand der Heimann-Stiftung für das Stipendium und die tolle, reibungslose Organisation, aber auch bei meiner Italienischlehrerin Frau Zwilling, ohne die meine Bewerbung nie ins Rollen gekommen wäre und die mich sehr unterstützt hat.

Im Italienischunterricht hatten wir von der Förderung des interkulturellen Austausches zwischen italienischen und deutschen Jugendlichen, etwa im Rahmen von Musikprojekten und der Vergabe von Sprachstipendien, durch die Heimann- Stiftung für Völkerverständigung mit Sitz in Wiesloch erfahren. Weiterlesen

Tagebuch – Turin Sprachkurs

… Ich bin schon sehr gespannt auf meine Gastfamilie. … Schulbeginn! Ich bin in den B2- Kurs eingestuft worden, die Grammatik ist kein Problem, aber gefühlt spreche ich schlechter als meine Mitschüler und es gibt viele neue Vokabeln, die ich nicht kenne.  … Heute darf ich auch noch einen italienischen Geburtstag erleben: Wir feiern Carlos Geburtstag. … Wir machen einen Ausflug zur Basilica Superga. Diese liegt auf einem Hügel, deshalb fahren wir mit einer netten, alten Zahnradbahn, der Tranvia a Dentiera Sassi, die einen dorthin befördert. … Als wir nach Hause kommen, packe ich meinen Koffer und falle danach sofort ins Bett.

Das Tagebuch des Turin Sprachkurses von Natali Schrade Weiterlesen

Fotos
ART CAMP Civitella d’Agliano 2018

Das ART CAMP in Civitella d’Agliano 2018

 

ART CAMP 2018

Italienische und deutsche Kunststudentinnen und Studenten haben in Civitella d’Agliano gemeinsam künstlerisch zum Thema “Meine Zukunft” gearbeitet und was genauso wichtig war – sie haben zusammen gekocht, gegessen, gefeiert, Musik gemacht und Freundschaften geschlossen.

Einen herzlichen Dank an

  • Fach Kunst der PH Heidelberg – Prof. Mario Urlaß
  • Accademia di Belle Arti di Firenze – Prof. Carlo Pizzichini
  • Civitella – Ateliers, Unterkunft, Betreuung – Sergio Bardani

Diana Graf: In diesen wenigen Tagen ist etwas Magisches zwischen uns allen entstanden und seit unserer Abreise teilen wir nichts als Bedauern über den Abschied und unendlich viele Pläne, wie wir uns so bald wie möglich wieder sehen könnten. Es ist wahrlich eine kleine Kunst-Familie entstanden. Dieses Gefühl ist unbezahlbar …

Nadja und Mimi: Nach 13 wunderschönen Tagen harter Arbeit, Pizza Pizza Pizza, Pasta und Vino geht für Mimi Kohler und Nadja Fuchs die erste Civitella-Etappe zu Ende.
Eine gemeinsame Ausstellung mit den neugewonnenen italienischen Freunden war ein perfekter Abschluss!!
Der Abschied fiel sehr schwer, wir freuen uns sehr auf ein baldiges Wiedersehen!

Cristian Erdas: Sowohl ich als auch alle meine Kommilitonen möchten Ihnen für die wunderbare Gelegenheit danken. Es war eine Initiative, die meiner Meinung nach sowohl dazu beigetragen hat uns als Künstler weiter zu entwicklen als auch wunderbare Menschen zu treffen, mit denen wir persönliche und künstlerische Bindungen aufbauen konnten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Das ART CAMP

Freiwilligendienst 2018 – Katja

Katja ist Schülerin am St. Raphael Gymnasium in Heidelberg.
Sie wird 2018/19 ein freiwilliges soziales Jahr in Italien machen, für dass sie von der Stiftung einen Förderung bekommen hat.
In ihrem Aufsatz “Meine Zukunft” teilt Sie mit uns ihre Gedanken über die Zukunft – wie will Sie ihr Leben gestalten, wie sieht Sie die Welt.

Hier der vollständige Text:

Wie sagt Katja: … schließlich ist jeder Mensch „normal“ und auf seine Art und Weise einzigartig …

Weiterlesen

Meine Zukunft – Natalie

Natalie ist Schülerin der Klassenstufe 11 am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Sandhausen. Sie hat den Schülerpreis 2018 der Heimann-Stiftung (Sprachkurs in Turin) gewonnen. In ihrem Aufsatz “Meine Zukunft” teilt sie mit uns ihre Gedanken über die Zukunft – wie will Sie ihr Leben gestalten, wie sieht sie die Welt.

Hier der vollständige Text:

Wie sagt Natalie: … Lösungen zu finden, die einer Vielzahl gegenläufiger Interessen gerecht werden können … genau darin wird eine wichtige Aufgabe meiner Generation liegen.

Integration Wurzelwerk Garten Wiesloch

… es uns gelingen wird, Frieden zu bewahren, unseren Planeten zu schützen und vielleicht wenigstens für eine größere Anzahl von Menschen bessere Existenzbedingungen zu schaffen.

Weiterlesen

ART CAMP – Dania Isabella Graf

Dania Isabella Graf ist Studentin an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Was erwartet Dania vom ART CAMP und warum macht sie mit?

Civitella d’Agliano – der Ursprung der Reise meines künstlerischen Schaffens an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.  …  „Die“ Kunst hatte ich mir bis dato nur wenig zugetraut, wenn es mich dennoch immer wieder hinter die Kamera oder an den Pinsel getrieben hat. Angst, Neugier und Mut wechselten sich hier stündlich ab und ließen mich rastlos nach meiner Aufgabe, nach meinem Medium und meiner Fähigkeit suchen. … Seit dieser alles verändernden Auftaktreise befinde ich mich auf einer rasanten inneren künstlerischen Reise, die mir manchmal weit voraus ist und mich manchmal mit Schwung aus der Vergangenheit einholt. Ich lasse mich mitnehmen und beobachte neugierig, was es unterwegs alles zu entdecken gibt.
So wird mich diese (innere) Reise auch in die Zukunft tragen …  Das Außen und das Innen, das Ich und das Du, die Isolation im Einzelnen und das große Kollektiv – dies alles sind Themen, die für mich über meine Zukunft entscheiden.

Unsere Zeiten sind hochexplosiv, der weltpolitische Zustand prekär – und meine Zukunft? Wird es sie geben? Wie berühren mich Zerstörung und Flucht? Momentan tragen sie mich bloß innerlich an Verzweiflung und Not, lassen jedoch auch Hoffnung und einen erstarkenden Glauben an das Gute zu. Ist dieser Glaube eine Utopie? Wo wird die Reise mich auch äußerlich hintragen?

Mit den Themen der Zerrissenheit, der Gegensätze und dem versuchten Dialog möchte ich mich gerne auch künstlerischpraktisch auf der Reise auseinandersetzen. Ich stelle mir eine malerisch-grafische Herangehensweise  vor, die besonders auch Wort und Schrift integriert. Ich würde mich gerne weiterhin mit den Gemeinsamkeiten, den Differenzen und dem Dazwischen von Malerei und Grafik auseinandersetzen und herausfinden, wie und ob sie einen harmonischen Weg miteinander gehen können – analog zu meinen Gedanken über das menschliche Zusammenleben im Allgemeinen und meinen Platz in dieser Zukunft im Speziellen. Darüber hinaus kann ich mir allerdings auch eine konzeptuelle, serielle Arbeit vorstellen, die Schrift und Text besonders Rechnung trägt. Versetzte ich mich in mein vergangenes Ich zu Beginn des Kunststudiums zurück, so wäre ich neugierig, was mein zukünftiges Ich nun aus der Herausforderung macht.