Archiv des Autors: heimannstiftung
Literatur-DUO-letterario 2024 – E-Book

Das Buch zum Literatur-DUO-letterario 2024 gibt es jetzt auch als E-Book zum Preis von 3.99 EUR.
Während der Aktionswochen noch bis Ende des Jahres 2024 zum Aktionspreis 0.99 EUR.
https://buchshop.bod.de/literatur-tandem-letterario-2024-9783759745293
Bitte beachten Sie, dass Sie dieses E-Book nicht auf einem Amazon Kindle lesen können, sondern ausschließlich auf Geräten mit einer Software, die epub-Dateien anzeigen kann.
Buchveröffentlichung – Literatur DUO letterario 2024
Die Stiftung hatte 2024 zum vierten Mal das Stipendium
Literatur DUO letterario ausgeschrieben.
Im Literatur-DUO haben deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache geschrieben. In einem deutsch/italienischen DUO haben sie dann die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übersetzt.
Das Ziel der Stiftung ist es, mit dem Literatur-DUO den intellektuellen und interkulturellen Austausch zwischen deutschen und italienischen Jugendlichen zu fördern und so zur deutsch-italienischen Völkerverständigung beizutragen.

Jetzt sind die Kurzgeschichten der 18 AutorInnen
in Deutsch und Italienisch in dem Buch
„Literatur DUO letterario – 2024“
veröffentlicht worden.
Das Buch kann im Buchhandel, in allen gängigen online Buchshops oder direkt über den online-shop von BoD bestellt werden.
BoD liefert das Buch ohne zusätzliche Versandkosten nach Deutschland und nach Italien.
Artist in Residence – Matteo Pizzolante
Ausstellung UMRAUM

Der italienische Künstler Matteo Pizzolante hat von April bis September 2024 im Rahmen eines Residenzstipendiums der Heimann-Stiftung in Wiesloch künstlerisch gearbeitet. In der Galerie „Vivere Arte“ in Wiesloch wurden seine Arbeiten in der Ausstellung UMRAUM öffentlich ausgestellt.
Prof. Mario Urlaß hat die Einführungsrede gehalten.

Hier der Film und der Text der Einführungsrede von Prof. Urlaß.
Film der Eröffnungsrede von Prof. Urlaß
Text der Eröffnungsrede von Prof. Urlaß
Einige Bilder zur Vernissage.













Literatur DUO 2024 – Autorinnen und Autoren
Im Literatur-DUO haben deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler eine von ihnen geschriebene Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In deutsch-italienischen DUOs soll die Kurzgeschichte des anderen Autors oder der anderen Autorin in die eigenen Sprache übersetzt oder kreativ nacherzählt werden.
Die Jury hat 9 deutsche und 9 italienische Bewerber und Bewerberinnen ausgewählt und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Literatur-DUO-letterario 2024 sind:
- Sonia Nigro (2008) – Potenza, Istituto Istruzione Superiore “Enrico Fermi”
Il suono delle margherite
Nora Antonic (2007) – Mannheim, Helene Lange Schule Mannheim
Die Gedanken mitmenschlicher Massen - Riccardo Bassani (2007) – Piacenza, Liceo Ginnasio Melchiorre Gioia
Sleep is a Curse
Elisabeth Suqui (2008) – Mössingen, Quenstedt-Gymnasium Mössingen
Die Busfahrt - Aurora Ianchello (2008) – Lamezia, Liceo linguistico Tommaso Campanella
Per un attimo di felicità
Sophia Lehmair (2008) – Wolnzach, Hallertau-Gymnasium-Wolnzach
Fast vergessen - Camilla Catello (2008) – Triest, Liceo Classico-Linguistico Francesco Petrarca
Il dolore sottile
Auguste De Donno (2009) – Stuttgart, St. Agnes Gymnasium
Hinter den Kulissen - Alison Vicentini (2008) – Trento, Liceo Linguistico “Sophie M. Scholl”
Oltre l’esterno
Catherina Berberich (2008) – München, Max-Born-Gymnasium
Der Orden - Martina Brunetti (2005) – Treviglio, Liceo Linguistico Simone Weil
Lo strano caso di Andrea Gutierrez e del suo Albert Tyle
Emma Schweier (2006) – Ising, Gymnasium LSH Schloss Ising
Kaleidoskop - Lejla Ameti (2008) – Gorizia, Educandato statale collegio Uccellis
Forte come una principessa
Miriam Stöckle (2009) – München, Gymnasium Max- Josef- Stift
Das geöffnete Fenster - Francesca Farina (2007) – Montalbano Jonico (MT), Istituto Statale d’Istruzione Superiore “Pitagora”
έρως
Jakob Geissler (2007) – Bruchsal, Gymnasium St. Paulusheim
Der Spion - Jennifer Kirn (2006) – Graben-Neudorf, Gymnasiums St. Paulusheim, Bruchsal
Arbeitslos
Ilaria Pisano (2006) – Iglesias (Sardinien), Istituto di istruzione superiore Carlo Baudi di Vesme
Un diamante prezioso
Buchveröffentlichung
Literatur TANDEM letterario 2024

Jetzt sind die Kurzgeschichten der 12 AutorInnen
in deutsch und italienisch in dem Buch
„Literatur TANDEM letterario – 2024“
veröffentlicht worden.
So unterschiedlich die Schreibstile sind,
so verschieden ist auch die Art,
wie die Geschichten übertragen wurden:
übersetzt, frei übersetzt oder kreativ nacherzählt.
Die Stiftung hat 2023/2024 zum vierten Mal das Stipendium Literatur-TANDEM-letterario ausgeschrieben. Ein Stipendium für SchriftstellerInnen aus Italien und Deutschland, die jeder eine Kurzgeschichte des anderen Autors oder der Autorin übersetzen oder kreativ nacherzählt haben. Das Ziel der Stiftung ist es, die SchriftstellerInnen in Deutschland und Italien bekannter zu machen und den intellektuellen und interkulturellen Austausch zwischen deutschen und italienischen SchriftstellernInnen zu fördern.
Das Buch kann im Buchhandel, in allen gängigen online Buchshops oder direkt über den online-shop von BoD bestellt werden.
BoD liefert das Buch ohne zusätzliche Versandkosten nach Deutschland und nach Italien.
Literatur-TANDEM-letterario 2024
Kommentar von Filippo Ferraresi
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Filippo Ferraresi mit seiner Erzählung I veggenti – Ci deve pur essere und Tim Fey mit seiner Erzählung Photomaton. In seinem Kommentar zur Übersetzung des Textes Photomaton hat Filippo Ferraresi geschrieben:
Il testo di Tim mi ha rivelato un sacco di felici sorprese, frasi che volteggiano in modi che non mi aspettavo, soluzioni visive che si mescolano a parole.
Filippo Ferraresi
Hier der ganze Kommentar von Filippo Ferrarresi:
WeiterlesenArtist in Residence 2024 – Matteo Pizzolante
Das Stipendium Artist in Residence 2024 wurde an den italienischen Künstler Matteo Pizzolante vergeben. Pizzolante wird von April bis Juli im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen und künstlerisch arbeiten.
Matteo Pizzolante wurde 1989 in Tricase, in der Provinz Lecce, geboren. Zunächst studierte er Bauingenieurwesens und schloss das Studium 2012 ab. Anschließend belegte er den zweijährigen Studiengang Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Brera unter der Leitung von Vittorio Corsini. Abgeschlossen hat er sein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Wilhelm Mundt und Carsten Nicolai. Er hat an mehreren Ausstellungen in Italien teilgenommen und ist der Gewinner des von Artissima und Jaguar geförderten Projekts Jaguart.

Literatur-TANDEM-letterario 2024
Kommentare der Autoren und Autorinnen
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Hier die Kommentare, die die Autoren und Autorinnen über die Zusammenarbeit im TANDEM geschrieben haben:
WeiterlesenLiteratur-TANDEM-letterario 2024
Kommentar von Philipp Cyprian
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Giulio Nardo mit seiner Erzählung Precarietà del cielo e della terra und Philipp Cyprian mit seiner Erzählung Magnesium. In seinem Kommentar zur Übersetzung des Textes Precarietà del cielo e della terra hat Philipp Cyprian geschrieben:
Es ist bemerkenswert, wie Giulio schon im ersten Absatz von Precarietà del cielo e della terra die Bewegung anlegt, die der Text in der Folge immer ausladender beschreibt. …
Philipp Cyprian
…. Giulio jongliert in seinem Text mit dem Formalen und dem Informellen, mit dem Polierten und dem Rauen und dampft alles zu etwas Eigenem ein. …
… Diese atmosphärischen Felder (Schule, Verkopftheit, Groll, Zynismus, usw.) haben mich in der Übersetzung von Giulios Text ins Deutsche geleitet und mir den Weg vorgegeben. Im Gegensatz zu Übersetzungssoftwares ging es mir deshalb nicht darum, exakt Wort für Wort zu übertragen, sondern den Atem des Textes zu erhalten. Zwei Schüler »kopieren« deshalb nicht voneinander (wie DeepL vorschlägt), sondern »schreiben ab«; es ist zu neutral, wenn für Luigi die Stifte »weiter liefen« (DeepL), stattdessen »sausten sie weiter über die Papiere«; Luigi klingt zu brav, wenn er sagt, vermeintliche Intellektuelle würden »von ihren Vätern unterstützt« (DeepL), stattdessen schimpft er, sie würden »von Papa durchgefüttert«. Jede dieser kleinen Entscheidungen lenkt den Ton des Textes in seine Richtung.
Hier der ganze Kommentar von Philipp Cyprian:
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Kommentar von Chiara Maciocci
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Maria Orlovskaya mit ihrer Erzählung Das, was bleibt und Chiara Maciocci mit ihrer Erzählung Genealogie interrotte. In ihrem Kommentar zur Übersetzung des Textes Das, was bleibt hat Chiara Maciocci geschrieben:
Nel leggere il racconto di Maria, da conoscitrice della lingua tedesca, ho avuto la strana sensazione di star leggendo una lingua che conoscevo e insieme mi era nuova; …
Chiara Maciocci
… a tradurre, ma che si è rivelata estremamente complessa proprio in quegli scarti dall’uso comune che sono propri di una scrittura letteraria. Ad esempio, mi è risultato difficile restituire, in italiano, la pregnanza con cui le formule del parlato, nel testo di Maria, risultassero inserite nei solchi del flusso narrativo, e ad esso rimanessero legate rivelando una loro natura estetica vivissima …
Hier der ganze Kommentar von Chiara Maciocci:
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Kommentar von Tim Fey
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Tim Fey mit seiner Erzählung Photomatonund Filippo Ferraresi mit seiner Erzählung I veggenti. In seinem Kommentar zur Übersetzung des Textes I vegenti hat Tim Fey geschrieben:
Denn wie übersetzt man einen Text, dessen Sprache man nicht fähig ist? Einfach rein ins neuronale Netz und dann…ist eigentlich alles schon fertig? Mitnichten. …
Tim Fey
Und so wurden die Texte von Italienisch oder Deutsch erstmal auf Englisch übersetzt, um sich dann darüber auszutauschen, in mehreren Videoanrufen. …
Und hinzu auch ganz allgemeine sprachliche Feinheiten: Sind da absichtlich so viele Subjekte, oder kann man die im Verb verstecken? Die Antwort: Man kann, im Italienischen und im Deutschen. Schwierigkeiten gab es aber auch: Wie übersetzt man Sprichwörter oder Intentionen? ….
Belohnend steht am Ende dann ein Text, der einem eine Annäherung erlaubt. Eine Annäherung an die Schönheit des anderen Textes, ….
Hier der ganze Kommentar von Tim Fey:
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Kommentar von Giulio Nardo
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Giulio Nardo mit seiner Erzählung PRECARIETÀ DEL CIELO E DELLA TERRA und Philipp Cyprian mit seiner Erzählung Magnesium. In seinem Kommentar zur Übersetzung des Textes Magnesium hat Giulio Nardo geschrieben:
Essere a un tempo tradotto e traduttore impone all’autore una serie di stratagemmi onde stornare dall’opera di traduzione quell’impulso tutto autoriale di seminare il marchio del proprio stile sul tessuto che via via si va tessendo; se non stornare, perlomeno attutire. …
Giulio Nardo
Il confronto con Philipp è stato un fecondo studio tecnico (possiamo definirlo così?) dell’utilizzo linguistico e delle sue possibilità. Ci siamo scambiati, in questi mesi, le nostre bozze di lavoro, alcune perplessità, le nostre registrazioni di lettura dei rispettivi racconti affinché l’uno dell’altro potesse cogliere anzi sentire il giusto ritmo e (come da lui detto in una delle prime mail) l’atmosfera acustica delle nostre pagine; questo scambio ci ha permesso d’interrogarci sulle modalità di resa dei nostri testi e del loro passaggio da un codice linguistico all’altro. …
Hier der ganze Kommentar von Giulio Nardo:
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Kommentar von Maria Orlovskaya
Das Literatur-TANDEM-letterario 2024 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland. Die AutorInnen haben eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In einem deutsch/italienischen Tandem haben Sie die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übertragen.
Eines der sechs Tandems im Jahr 2024 sind Maria Orlovskaya mit ihrer Erzählung Das, was bleibt und Chiara Maciocci mit ihrer Erzählung Genealogie interrotte. In ihrem Kommentar zur Übersetzung des Textes Genealogie interrotte hat Maria Orlovskaya geschrieben:
Chiara und ich lernten uns über Instagram kennen. Noch bevor ich ihre Biografie durchgelesen habe, bin ich mit ihr durch die Straßen Italiens spaziert, habe transsylvanische Burgen entdeckt und bin in die Berge gefahren. …
Maria Orlovskaya
Und dann kam die Zeit des Übersetzens: ….
Die Verschachtelten Sätze, die knorrigen Metaphern und Bilder, die mein Geist beim Lesen erzeugt hat… all das hat mich an meinen Schreibstil erinnert. …
Vor mehr als zehn Jahren, in meiner Jugend, als ich noch gegen die Konventionen der modernen Literatur rebellierte. Bevor mich der Erfolgsdruck dahin trieb, mich anzupassen und meinen Stil zu vereinfachen. …
Als ich den Text noch einmal durchlas, fühlte es sich sehr schön an, erneut hineingezogen zu werden in ein Spiegelkabinett aus Sätzen und Bildern – Sätze die man nicht immer auf Anhieb verstand und vielleicht ein paar Mal lesen und kennen lernen musste.
Hier der ganze Kommentar von Maria Orlovskaya:
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