Archiv der Kategorie: Nicht kategorisiert

Artist in Residence 2022
Alice Bertolasi und Lisa Redetti

Die Stipendien Artist in Residence 2022 wurden an die italienischen Künstlerinnen
Alice Bertolasi und Lisa Redetti vergeben.
Alice Bertolasi wird von Januar bis März als Gast im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen. Anschließend von April bis Mai kommt Lisa Redetti nach Wiesloch.

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Blog – Freiwilligendienst 2021 – Emilia

Emilia ist 2021/22 für ein freiwilliges soziales Jahr an der “Deutschen Schule Mailand”. Die Stiftung hat den Aufenthalt von Emilia gefördert.
Emilia wird während ihres Aufenthalt regelmäßig über ihren Aufenthalt in Mailand berichten.

BLOG – Januar 2022

Weihnachten in Mailand
Da Weihnachten nicht allzu lange her ist, hat sich Emilia entschlossen einen Blogbeitrag zu den diesjährigen Weihanchtsdekorationen in Mailand zu schreiben.

Meiner Meinung nach ist Mailand zur Weihnachtszeit ein unvergleichlicher Ort den man unbedingt einmal gesehen haben muss, vor allem weil es noch so viele andere Plätze gab. Ein einfacher Blogbeitrag reicht da wohl kaum aus, man muss es einfach einmal selbst gesehen haben!

Hier der ganze Beitrag von Emilia
Weihnachten in Mailand
Natale a Milano


BLOG – Dezember 2021

In ihrem zweiten Blogbeitrag stellt Emilia die “Deutsche Schule Mailand” vor und ihre Aufgaben als Mitarbeiterin im freiwilligen sozialen Jahr.

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Bericht – Sprachkurs in Turin
Sina Stilo

Schülerpreis 2021 – Sprachkurs in Turin
Sina Stilo, die den Schülerpreis der Stiftung gewonnen hat, war zu einem zweiwöchigen Sprachkurs an der Schule Porticando in Turin. Hier ihr Bericht über den Aufenthalt:

Gelato, alte Gebäude, temperamentvolle Menschen und la dolce vita – all das sind Gründe für einen Aufenthalt in Italien und deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich mit einem Jahr Verspätung aufgrund von Corona endlich meine Reise nach Turin, die mir die Heimann-Stiftung mit dem Schülerstipendium ermöglicht hat, antreten konnte. Sonntagmorgen ging es los und zehn Stunden später hatte ich mein Ziel erreicht: Torino! …

Sina Stilo
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Link

Marco Amerighi ha pubblicato il
suo secondo romanzo Randagi.
2020 Marco è stato
Writer in Residence a Wiesloch.

Lesung Literatur TANDEM letterario

Online-Präsentation des Literatur TANDEM letterario
Gespräch mit einem der „Tandems“ 2021,
Fausto Paolo Filograna und Marielle Kreienborg.
Donnerstag, 15.07.2021, 19.00 Uhr
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung per Mail an: jacopo.mancabelli@esteri.it
Moderation in italienischer und deutscher Sprache: Dr. Sabrina Maag.

Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Heimann Stiftung Wiesloch.

Es gibt nichts Anspruchsvolleres und zugleich Befriedigenderes als die literarische Übersetzung, wenn man sich wirklich mit einem literarischen Werk auseinandersetzen will. Sie zwingt uns dazu, uns in den Text zu vertiefen, ihm ganz auf den Grund zu gehen, völlig in die Sprache des anderen einzutauchen. Durch sie lernen wir die fremde Sprache besser kennen, aber auch unsere eigene. Das Stipendium Literatur TANDEM letterario der Heimann Stiftung (Wiesloch) bietet jungen italienischen und deutschen Schriftstellern diese Möglichkeit.

Italienisches Kulturinstitut Stuttgart

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Heimat

Sina Stilo – Schülerin am Leibniz-Gymnasium in Östringen – ist in 2021 die Preisträgerin des Schülerpreises der Stiftung – ein zweiwöchiger Sprachkurs in Turin.

Sie hat einen Aufsatz zum Thema HEIMAT geschrieben. Was bedeutet Heimat für mich?

Für mich gibt es keine Definition für Heimat, sondern vielmehr ein
unbeschreibliches Gefühl. … Heimat muss nicht immer ein Ort sein. Es kann auch eine Person oder eine Stimmung sein. Trotzdem möchte ich mich auch von diesem Heimatsaspekt trennen, um auf eigenen Füßen zu stehen. Das sage ich so leicht, weil ich weiß, dass ich immer wieder zu meiner Heimat, sei es meine Eltern oder Freiburg, zurückkehren kann und ich dort von Geborgenheit, Liebe und Unterstützung empfangen werde … Heimat ist etwas, was einen zurückhalten und einengen kann oder wie in meinem Fall einem neue Chancen und Möglichkeiten bietet. Heimat bedeutet für jeden etwas anderes, aber in meinem Fall steht Heimat für Geborgenheit, Unterstützung und Sicherheit.

Sina Stilo

Das Literatur-Tandem – Angela Bubba und Root Leeb

Angela Bubba

Ich habe ein paar Mal mit Root telefoniert und ich habe es wirklich genossen. Ihre Geschichte ist packend. Eine sehr spezielle Beziehung zwischen der Autorin und ihrem Personal Computer – voller origineller Ideen und Perspektiven. Es hat mir viel Freude gemacht die Geschichte zu übersetzten. Es war eine aufregende Erfahrung, die ich immer bei mir tragen werde. Danke, dass ich dabei sein konnte.

Angela Bubba

Root Leeb

Mir hat die Übersetzung sehr viel Spaß gemacht, zumal ich die Geschichte mit ihren atmosphärisch dichten Beschreibungen und den Dialogen sehr, sehr anregend fand. Fünf Menschen, alle in einer – unterschiedlich gearteten – Lebenskrise treffen aufeinander, und die Protagonistin (Ariel) wird über eigene Reflexionen und Beobachtungen auch zur Chronistin.

Root Leeb

Das Literatur-Tandem – Dafne Graziano und Luka Tuvalu

Über die Nuancen in der Sprache und den Wörtern

Nachdem wir die jeweiligen Erzählungen gelesen hatten, haben wir uns für eine Art Übersetzung entschieden, die dem Ausgangstext so treu und nah wie möglich bleiben sollte. Wir haben uns als Ziel gesetzt, den Inhalt nicht zu verändern und uns auf die bestmögliche Wiedergabe in der jeweils anderen Sprache zu konzentrieren.
Wir strukturierten unser Tandem in monatliche Sitzungen und darauffolgende Arbeitsphasen, in denen genügend Zeit blieb, um an den verschiedenen Phasen der Übersetzung zu arbeiten und die Texte mit genügend Abstand zu betrachten. Bei Zwischenfragen standen wir uns stets zur Verfügung.
Es hat uns beiden sehr viel Spaβ gemacht, in diese kontinuierliche Sprachforschung einzutauchen. Die häufigsten Diskussionen, die sich aus unseren Treffen ergaben, konzentrierten sich genau auf alternative Vorschläge für die Übersetzung bestimmter Phrasen und Ausdrücke, auf die zahlreichen Nuancen, die in einzelnen Wörtern enthalten sind, und schlieβlich auf die Unterschiede zwischen der italienische und der deutschen Sprache, aber auch auf die Elemente der Nähe zwischen die beiden Sprachsystemen.
Eine brennende Frage, die uns seit unserem ersten Treffen beschäftigt, ist, wie wir den Spritzkuchen aus Luka’s Text „Zu zweit“ ins Italienische übersetzen. Unser Skype Feed füllte sich über die Monate mit Bildern von italienischen Köstlichkeiten. Einige sind dem Spritzkuchen zum Verwechseln ähnlich, aber leider regionale Besonderheiten und daher nicht für die Metropole geeignet, in der die Geschichte spielt. Wir beschreiben uns Konsistenzen von Zuckergüssen und Durchmesser von Gebäckteilen. Und nehmen uns vor, diese bei Gelegenheit zu verköstigen.
Darüber hinaus war das Lesen unserer Texte in einer anderen Sprache für uns beide eine angenehme Überraschung, die uns unsere jeweiligen Ausgangs- und Zielsprachen bewusster machte.
Schlieβlich war der Austausch von Überlegungen zu zwei sehr unterschiedlichen Texten in Bezug auf Themen und Stil sicherlich sehr nützlich und interessant: Während „Zu zweit“ in der dritten Person die surreale Erfahrung der Protagonisten mit einem subtil ironischen Ton erzählt und einem Rhythmus, der gekonnt Raserei und Momente des Nachdenkens abwechselt, ist „Prima o poi“ ein Monolog mit zunehmender Intensität, in dem sich die Protagonistin schmerzhaft in ihren Gesprächspartner und in sich selbst vertieft und sich zwingt, sich ihrer eigenen Unfähigkeit und Irreversibilität der Zeit zu stellen.

Dafne Graziano – Luka Tuvalu