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Literatur TANDEM letterario 2022
Die Autoren und Autorinnen

Es gibt nichts Anspruchsvolleres und zugleich Befriedigenderes als die literarische Übersetzung, wenn man sich wirklich mit einem literarischen Werk auseinandersetzen will. Sie zwingt uns dazu, uns in den Text zu vertiefen, ihm ganz auf den Grund zu gehen, völlig in die Sprache des anderen einzutauchen. Durch sie lernen wir die fremde Sprache besser kennen, aber auch unsere eigene. “

Istituto Italiano di Cultura Stoccarda

Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Literaturtandems

Sabine Oberpriller, Jahrgang 1989, wuchs in Landshut auf und studierte Deutsch-Italienische Studien mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft in Regensburg und Triest. Heute lebt sie meist in Frankfurt am Main – oder bereist ihre Wahlheimat Italien. Ihre ersten Texte testete sie auf Poetry Slams. Hauptberuflich widmet sie sich als Journalistin Italien und interkulturellen Themen, und begleitet in ihren Reportagen vor allem Außenseiter und Menschen, die in einem Dilemma stecken oder große Ziele verfolgen. Das literarische Schreiben hat sie daneben nie aufgegeben.

JASCHA RIESSELMANN (*1989) arbeitet als Autor, Kulturproduzent und Dozent. In einer vorherigen Tätigkeit war er bereits als Peformance- und Aktionskünstler, Regisseur und Kurator tätig. Er schreibt Prosa, Lyrik und Dramatik seit 2006. Veröffentlichung unter anderem in den Zeitschriften Metamorphosen und Tippgemeinschaft.

2011 war er Mitbegründer des Performance Kollektivs Comic Relief in Berlin und 2017 des deutsch-serbischen Kollektivs „Center for Negotiating Reality“. Seit 2017 führt er die Textperformance „Am Ende sind wir Touristen“ in Europa durch. Seit 2018 arbeitet er gemeinsam mit Olav Amende als Autorenduo und geht auf Schreibreisen an ländliche Orte („Gegengefälle“) und veranstaltet „Lesungen nicht für Menschen“.
Jascha Riesselmann hat im Bachelor Theater- und Filmwissenschaft in Berlin studiert und im Master Theaterwissenschaft transkulturell in Leipzig. Dort war er ebenfalls als Dozent am Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig tätig. Gerade hat er seinen Master Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig abgeschlossen und schreibt an seinem ersten Roman.

Şafak Sarıçiçek (1992) Geboren in Istanbul. Hat Biowissenschaften in Heidelberg sowie Jura in Heidelberg und Kopenhagen studiert. Wissenschaftliche Hilfskraft an der Juristischen Fakultät in Heidelberg. Gründer des Literaturkollektivs Echolot. Zahlreiche Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften und Anthologien.
Auszeichnungen (Auswahl): 1. Platz, IGA Berlin 2017, Kategorie: Lyrik, Altersgruppe 20-29-Jährige / Preis, Interkulturelles Zentrum >Wir 4< 2020, Heidelberg / Stipendium, Akademie für Lyrikkritik 2021, Berlin / Preis der Heidelberger Autor:innen 2021, Heidelberg / Writer in Residence Nanjing, 2021.

Veröffentlichungen: Spurensuche. Nettetal: Elif Verlag, 2017 / Der gestaute und der frei fließende Fluß. Haßloch: Verlag Brot und Kunst, 2019 / Kometen Kometen. Edition offenes feld, 2019 / Jamsids Spiegelkelch. Edition offenes feld, 2019 / Im Sandmoor ein Android. Berlin: Quintus Verlag, 2021.

Gabriele Galligani (1986) unterrichtet Italienisch und Geschichte in der Mittelstufe. Nach seinem Filmstudium in Bologna besuchte er die Sorbonne und arbeitete für Pariser und Berliner Filmproduktionen. Von ihm geschnittene und/oder geschriebene Dokumentar- und Kurzfilme werden von italienischen und internationalen Festivals ausgewählt. Mit „Il vino bad“ gewann er beim RIFF – Rome Independent Film Festival 2020 den Preis für das beste Drehbuch.

Seine Geschichten werden auf Carmilla Online, Malgrado Le Mosche, Nazione Indiana und in Anthologien veröffentlicht. Sein Debütroman „Transagonistica“ erschien 2021 bei Battaglia Edizioni mit einem Vorwort von Wu Ming 2.

Thomas Empl, geboren 1991 in München, lebt als freier Autor in Köln und arbeitet dort u.a. an dem Roman »Die Nächte im Atalante«, welcher in Bologna spielt. Er stand auf den Shortlists des Wortmeldungen-Förderpreises sowie des Literaturpreises Prenzlauer Berg und veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien. 2021 erschien der Erzählungsband »Ausbruch« im Verlag parasitenpresse.

Cesare Sinatti wurde 1991 in Fano geboren. Er studierte Philosophie an der Universität Bologna und Antike Philosophie an der Universität Durham mit dem Schwerpunkt auf platonischem, neuplatonischem und stoischem Denken. 2016 gewann er mit dem Roman La Splendente (Feltrinelli 2018) die XXIX Ausgabe des Italo Calvino Preises.

Im April 2019 war er Resident Writer am Italienischen Kulturinstitut in Paris, mit dem er eine Sammlung von Kurzgeschichten in einer zweisprachigen italienisch-französischen Ausgabe mit dem Titel Épistrophe (Les Inédites de l’Hôtel de Galliffet, 2020) veröffentlichte. Einige seiner Artikel und Rezensionen sind in The White Whale, The Index of Books of the Month, Il Fatto Quotidiano und Bryn Mawr Classical Review erschienen.

Feliciana Chiaradia (1995) in Trebisacce (CS), Kalabrien, Italien. Sie studierte Französische Philologie an der Universität Barcelona und Linguistik an der Universität München. Für die Masterstudiengänge Film- und Medienkultur und Interkulturelle Kommunikation untersucht sie die Repräsentation von Identitäten und die Identifikation in der Repräsentation. Sie war Halbfinalistin beim Campiello Giovani Award 2015 und arbeitet in ihrer Freizeit als Italienischlehrerin. Für ihren Blog „The Curly Salad“ und schreibt sie die nächste Staffel von „(Sub) Urban (Love) Story“ .

Sara Bianchetti wurde 2003 in Brescia geboren, wo sie derzeit das Sprachgymnasium Veronica Gambara besucht. Sie liebt Sprachen und Schreiben und nachdem sie sich bei einigen lokalen Literaturwettbewerben wie „Monia del Pero“ und „Arte è donna“ ausgezeichnet hat, erhielt sie beim europäischen Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ eine besondere Erwähnung.

Sie wurde Siegerin beim Wettbewerb „Baia delle Favole“ von Sestri Levante in der Kategorie Jungendliche. Sie lebt in Lograto und träumt davon, Schriftstellerin zu werden, um eines Tages ihre Geschichten mit der Welt zu teilen.

Natalja Althauser, *1991 in Heidelberg, lebte als Kind u.a. in Moskau, Den Haag und Berlin. 2011 begann sie ihr Studium der Slavistik und Philosophie in Freiburg im Breisgau. 2016 ging sie für ihren Master in Contemporary Performing Arts an der Royal Holloway University nach London. Seit 2017 ist sie als freischaffende Sprecherin, Schauspielerin und Regisseurin im Theater- (Der Große Gatsby, Who’s afraid of Virginia Woolf?) und Kurzfilmbereich (Liebe; Alles auf Anfang) unterwegs. Im Sommer 2017 war sie Mitkuratorin des AsterFilmFestival in Strumica, Nordmazedonien. Seit Oktober 2019 arbeitet sie an ihrem Romanprojekt am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Charlotte Weber-Spanknebel kam am 6. Mai 1996 in Berlin zur Welt und schaut seitdem unentwegt gern umher. Auf ihr Abitur im Jahr 2014 folgen Jahre in Schweden, Leipzig und Italien. 2019, zurück in ihrer Heimat, setzt sie ihr Studium der deutschen und italienischen Philologie auf Lehramt an der Freien Universität Berlin fort und ist da auch immer noch dran. Nach einer Kindheit, die sie vornehmlich mit drei-Wort-Sätzen und stets verfrühter Pointe füllte, ist seit einigen Jahren ein Blick für das Poetische im Alltag und in der Prosa da.

Die Teilnahme an den OpenPoems 2021 am Haus für Poesie in Berlin hat ihr Lust auf mehr gemacht. In diesem Sinne ist sie ganz gespannt auf das „Literatur-Tandem-Letterario 2022“, an dem sie nun teilnehmen darf.

Simone Gregorio wurde 1995 in der Provinz Cuneo geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte Sprachen, darunter Deutsch, an der Universität Turin, wo er 2020 seinen Master machte. Er war schon immer an Kultur, Literatur, Kunst und Wissenschaft interessiert, veröffentlichte populäre Artikel in italienischen Online-Magazinen und will sich weiterhin dem Schreiben widmen.

About

Ein/e deutsche/r und ein/e italienische/r Autor*in bilden ein virtuelles Tandem. Jeder/e Autor*in hat eine Kurzgeschichte in seiner/ihrer Landessprache eingereicht. Im Tandem soll die Kurzgeschichte des/der anderen Autors*in kreativ in der eigenen Sprache nacherzählt werden. Dieser Text kann einerseits eine Übersetzung sein, die nah am Original ist. Die Schriftsteller*innen haben andererseits aber auch die Möglichkeit, freier mit dem Originaltext umzugehen und die Handlung ggf. in einem ihnen vertrauteren Kontext anzusiedeln, um so auch eigene Erfahrungen bzw. Einsichten einfließen zu lassen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Geschichte inhaltlich nicht geändert werden darf und die Struktur der Handlung sowie die zugehörige Personenkonstellation im Wesentlichen erhalten bleiben muss.

Das Projekt wird zusammen mit dem
Istituto Italiano di Cultura Stoccarda

und der Buchhandlung Eulenspiegel in Wiesloch durchgeführt.

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Literatur TANDEM letterario 2022

Das Literatur-TANDEM-letterario 2022 ist ein Stipendium für junge Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Italien und Deutschland.

Die Literaturtandems 2022 sind:

  • Sabine Oberpriller – „Im Dickicht“
    Sara Mei – „Fluidi“
  • Jascha Riesselmann – „Der Nicht-Mann im Warenhaus“
    Gabriele Galligani – „La presbiopia del desiderio e altri malanni minori“
  • Natalja Althauser – „Weiße Erde“
    Simone Gregorio – „Le Tribolazioni di un Eroe“
  • Şafak Sarıçiçek – „Zwei junge Pioniere im Abschlussjahr“
    Sara Bianchetti – „Il club degli scrittori“
  • Thomas Empl – „Klettenberg Plastic Rain“
    Cesare Sinatti – „Stratigrafia“
  • Charlotte Weber-Spanknebel – „Bügeln“
    Feliciana Chiaradia – „blu“
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Literatur-TANDEM-letterario 2021 – Treffen in Wiesloch

Vom Freitag den 1. Oktober bis Sonntag der 3. Oktober haben sich die AutorInnen des
Literatur-TANDEM-letterario 2021 in Wiesloch getroffen.

Außer den AutorInnen:
Lara Rüter, Marielle Kreienborg, Jonas Linnebank, Silvia Righi, Dafne Graziano, Andreea Simionel und Fausto Filograna
haben wir uns besonders gefreut, dass vom italienischen Kulturinstitut in Stuttgart der
Direktor Dr. Giuseppe Restuccia und
Jacopo Mancabelli
und von der Universität Stuttgart Frau Dr. Laura Mautone anwesend waren.

Das Grußwort von Dr. Giuseppe Restuccia:

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Buchveröffentlichung – Literatur DUO letterario 2021

Die Stiftung hatte 2020/2021 zum ersten Mal das Stipendium
Literatur DUO letterario ausgeschrieben.

Im Literatur-DUO haben deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler eine Kurzgeschichte in ihrer Landessprache geschrieben. In einem deutsch/italienischen DUO haben sie dann die Kurzgeschichte des fremdsprachigen Partners in die eigene Landessprache übersetzt.

Das Ziel der Stiftung ist es, mit dem Literatur-DUO den intellektuellen und interkulturellen Austausch zwischen deutschen und italienischen Jugendlichen zu fördern und so zur deutsch-italienischen Völkerverständigung beizutragen.

Jetzt sind die Kurzgeschichten der 14 AutorInnen
in deutsch und italienisch in dem Buch
„Literatur DUO letterario – 2021“
veröffentlicht worden.

Das Buch kann im Buchhandel, in allen gängigen online Buchshops oder direkt über den online-shop von BoD bestellt werden.


BoD liefert das Buch ohne zusätzliche Versandkosten nach Deutschland und nach Italien.

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Writer in Residence 2021

2021 wurde das Stipendium „Writer in Residence“ an Angelo Molica Franco vergeben. Er wird von August bis September 2021 als Gast der Stiftung in Wiesloch wohnen.

Angelo Molica Franco (Messina, 1984) ist Journalist, Schriftsteller und literarischer Übersetzer. Er studierte in Rom und Paris und hat einen Hochschulabschluss in Linguistik mit dem Spezialgebiet „Literarisches Übersetzen“. Sein erstes Buch „A Parigi con Colette“ (Perrone, 2018) wurde mehrfach nachgedruckt und von der Kritik gelobt. Seine Erzählungen sind in „La Repubblica“, „Il Foglio“ und Literaturzeitschriften erschienen. Seine Kurzgeschichten wurden in Kunstkatalogen und Sammelbänden veröffentlicht.

Heute lebt er in Rom, vertieft in vielfältige Arbeiten im kulturellen Bereich. Als Journalist schreibt er für „La Repubblica” im Magazin „il venerdì“ und für „Il Fatto Quotidiano“. Er beschäftigt sich vor allem mit Kultur, aber auch mit Gesellschaft, Sport und Bürgerrechten. Als Übersetzer (Nini-Agosti-Castellani-Preis, Stendhal-Preis) arbeitet er für Sellerio, Rizzoli, La Nave di Teseo, Baldini+Castoldi, Bompiani, nottetempo. Seine erste Gedichtsammlung ist in Vorbereitung.

https://heimann-stiftung.de/kultur-festival-italia-angelo-molica-franco/

Lesung Literatur TANDEM letterario

Online-Präsentation des Literatur TANDEM letterario
Gespräch mit einem der „Tandems“ 2021,
Fausto Paolo Filograna und Marielle Kreienborg.
Donnerstag, 15.07.2021, 19.00 Uhr
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung per Mail an: jacopo.mancabelli@esteri.it
Moderation in italienischer und deutscher Sprache: Dr. Sabrina Maag.

Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Heimann Stiftung Wiesloch.

Es gibt nichts Anspruchsvolleres und zugleich Befriedigenderes als die literarische Übersetzung, wenn man sich wirklich mit einem literarischen Werk auseinandersetzen will. Sie zwingt uns dazu, uns in den Text zu vertiefen, ihm ganz auf den Grund zu gehen, völlig in die Sprache des anderen einzutauchen. Durch sie lernen wir die fremde Sprache besser kennen, aber auch unsere eigene. Das Stipendium Literatur TANDEM letterario der Heimann Stiftung (Wiesloch) bietet jungen italienischen und deutschen Schriftstellern diese Möglichkeit.

Italienisches Kulturinstitut Stuttgart

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Buchveröffentlichung – Literatur TANDEM letterario 2021

Die Stiftung hatte 2020/2021 zum ersten Mal das Stipendium LITERATURTANDEM ausgeschrieben. Ein Stipendium für SchriftstellerInnen aus Italien und Deutschland, die jeder eine Kurzgeschichte des anderen Autors oder der Autorin übersetzen oder kreativ nacherzählen sollten. Das Ziel der Stiftung war es, die SchriftstellerInnen in Deutschland und Italien bekannter zu machen und den intellektuellen und interkulturellen Austausch zwischen deutschen und italienischen SchriftstellernInnen zu fördern..

Jetzt sind die Kurzgeschichten der 12 AutorInnen
in deutsch und italienisch in dem Buch
„Literatur TANDEM letterario – 2021“
veröffentlicht worden.
So unterschiedlich die Schreibstile sind,
so verschieden ist auch die Art,
wie die Geschichten übertragen wurden:
übersetzt, frei übersetzt oder kreativ nacherzählt.

Das Buch kann im Buchhandel, in allen gängigen online Buchshops oder direkt über den online-shop von BoD bestellt werden.


BoD liefert das Buch ohne zusätzliche Versandkosten nach Deutschland und nach Italien.

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Literatur TANDEM letterario 2021

Im Literaturtandem haben deutsche und italienische Schriftstellerinnen und Schriftsteller eine von ihnen geschriebene Kurzgeschichte in ihrer Landessprache eingereicht. In deutsch-italienischenTandems soll die Kurzgeschichte des anderen Autors oder der anderen Autorin in der eigenen Sprache übersetzt oder kreativ nacherzählt werden. 

Die Literatutandems 2021 sind:

  • Andreea Simionel – „Addio Sicilia“
    Jonas Linnebank – „Drei Frauen, die rauchen“
  • Root Leeb – „Mein Personal Computer“
    Angela Bubba – „L’estate del 2016“
  • Dafne Graziano – „Prima o poi“
    Luka Tuvalu – „Zu Zweit“
  • Marielle Kreienborg – „Wie der Ochse mit dem Pflug“
    Fausto Paolo Filograna – „UNA FINE“
  • Carolina Heberling – „Atmen“
    Maddalena Fingerle – „In principio era il bianco“
  • Lara Rüter – „Oh, just remember, remember, remember“
    Silvia Righi – „Cercate Raperonzolo?“

Das Buch zum Literaturtandem – Literatur TANDEM letterario 2021

Die Kommentare der LiteraturtandemsDie Kommentare der Literaturtandems

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Das Literatur-Tandem – Angela Bubba und Root Leeb

Angela Bubba

Ich habe ein paar Mal mit Root telefoniert und ich habe es wirklich genossen. Ihre Geschichte ist packend. Eine sehr spezielle Beziehung zwischen der Autorin und ihrem Personal Computer – voller origineller Ideen und Perspektiven. Es hat mir viel Freude gemacht die Geschichte zu übersetzten. Es war eine aufregende Erfahrung, die ich immer bei mir tragen werde. Danke, dass ich dabei sein konnte.

Angela Bubba

Root Leeb

Mir hat die Übersetzung sehr viel Spaß gemacht, zumal ich die Geschichte mit ihren atmosphärisch dichten Beschreibungen und den Dialogen sehr, sehr anregend fand. Fünf Menschen, alle in einer – unterschiedlich gearteten – Lebenskrise treffen aufeinander, und die Protagonistin (Ariel) wird über eigene Reflexionen und Beobachtungen auch zur Chronistin.

Root Leeb

Das Literatur-Tandem – Dafne Graziano und Luka Tuvalu

Über die Nuancen in der Sprache und den Wörtern

Nachdem wir die jeweiligen Erzählungen gelesen hatten, haben wir uns für eine Art Übersetzung entschieden, die dem Ausgangstext so treu und nah wie möglich bleiben sollte. Wir haben uns als Ziel gesetzt, den Inhalt nicht zu verändern und uns auf die bestmögliche Wiedergabe in der jeweils anderen Sprache zu konzentrieren.
Wir strukturierten unser Tandem in monatliche Sitzungen und darauffolgende Arbeitsphasen, in denen genügend Zeit blieb, um an den verschiedenen Phasen der Übersetzung zu arbeiten und die Texte mit genügend Abstand zu betrachten. Bei Zwischenfragen standen wir uns stets zur Verfügung.
Es hat uns beiden sehr viel Spaβ gemacht, in diese kontinuierliche Sprachforschung einzutauchen. Die häufigsten Diskussionen, die sich aus unseren Treffen ergaben, konzentrierten sich genau auf alternative Vorschläge für die Übersetzung bestimmter Phrasen und Ausdrücke, auf die zahlreichen Nuancen, die in einzelnen Wörtern enthalten sind, und schlieβlich auf die Unterschiede zwischen der italienische und der deutschen Sprache, aber auch auf die Elemente der Nähe zwischen die beiden Sprachsystemen.
Eine brennende Frage, die uns seit unserem ersten Treffen beschäftigt, ist, wie wir den Spritzkuchen aus Luka’s Text „Zu zweit“ ins Italienische übersetzen. Unser Skype Feed füllte sich über die Monate mit Bildern von italienischen Köstlichkeiten. Einige sind dem Spritzkuchen zum Verwechseln ähnlich, aber leider regionale Besonderheiten und daher nicht für die Metropole geeignet, in der die Geschichte spielt. Wir beschreiben uns Konsistenzen von Zuckergüssen und Durchmesser von Gebäckteilen. Und nehmen uns vor, diese bei Gelegenheit zu verköstigen.
Darüber hinaus war das Lesen unserer Texte in einer anderen Sprache für uns beide eine angenehme Überraschung, die uns unsere jeweiligen Ausgangs- und Zielsprachen bewusster machte.
Schlieβlich war der Austausch von Überlegungen zu zwei sehr unterschiedlichen Texten in Bezug auf Themen und Stil sicherlich sehr nützlich und interessant: Während „Zu zweit“ in der dritten Person die surreale Erfahrung der Protagonisten mit einem subtil ironischen Ton erzählt und einem Rhythmus, der gekonnt Raserei und Momente des Nachdenkens abwechselt, ist „Prima o poi“ ein Monolog mit zunehmender Intensität, in dem sich die Protagonistin schmerzhaft in ihren Gesprächspartner und in sich selbst vertieft und sich zwingt, sich ihrer eigenen Unfähigkeit und Irreversibilität der Zeit zu stellen.

Dafne Graziano – Luka Tuvalu

Das Literatur-Tandem – Lara Rüter und Silvia Righi

Lara Rüter

Ich habe mich nach langer Überlegung (und Übersetzungsarbeit) doch dazu entschlossen, „Cercate Raperonzolo“ auf deutsch nachzuerzählen. Dabei habe ich die Szenen und Motive aus dem Originaltext verwendet und neu zusammengesetzt, um den Fokus auf die Arbeit mit der Sprache zu legen. Die Erzählstimme des Mundes ist im Original so stark, dass sie den Text zu großen Teilen tragen muss. Das im Deutschen authentisch rüberzubringen, war mir nur möglich, wenn ich gewisse Freiheiten nutzte. Da es beim Übersetzen überdies einige Verwirrung mit den Personalpronomina der weiblichen Figuren gab, die ich im Deutschen nur ungelenk lösen konnte, habe ich mir erlaubt, den Aufbau zu verändern: der Text beginnt nun mit dem Mittelteil über Maria, um erst im Anschluss zu offenbaren, dass es der Mund ist, der von der Trichophagie erzählt. Erst im letzten Teil fokussiert er auf „sie“, die Figur, zu der er gehört. Silvia und ich haben geskypt und viele Mails getauscht, auch die Nachrichten zwischendurch mit winzigen Verständnisfragen bekamen fix eine Antwort. Wir entdeckten nicht nur Katzen als unsere Gemeinsamkeit, sondern auch Lyrik, über die wir viel sprachen und uns austauschten. An Silvias Schreiben mag ich, wie sie durch die ungewöhnliche sprachliche Perspektive einen überraschenden Zugang zu der Krankheit schafft. Sie scheint mal auf ein Detail zu zoomen und dann wieder einen größeren Zusammenhang zu zeichnen, stellt dar, womit sich junge Frauen im Alltag konfrontiert sehen, wenn sie sich über Socialmedia vernetzen, vergleichen und verurteilen. Was Eitelkeit und Selbsthass für widersprüchliche Gefühle auslösen können, in einer Welt, in der nach außen hin alles okay ist. Dabei ist es wunderbar, dass Silvia sich nicht scheut, unsympathische Figuren zu kreieren, und dass sie nicht zimperlich ist, sie agieren zu lassen. Damit baut sie eine Bühne, auf der getrampelt, gefressen und geschrien wird, im Ende aber nicht verurteilt. 

Lara Rüter

Silvia Righi

Als ich den Titel von Laras Geschichte las – Oh, just remember, remember, remember – war mir klar, dass ich mich im Einklang mit ihren Worten fühlen würde. Und so war es. Ihre Erzählung ist geprägt von Besinnung und dem Schreiben, den Gedichten (über die wir per Skype ausführlich gesprochen haben), und so erlangt ihre Sprache eine traumhafte Dichte. Das war dann auch der schwierigste Teil der Übersetzung: ​​die verschiedenen Spannungen, die sich durch die Geschichte ziehen, auf Italienisch wiedergeben zu können. Die lineare Struktur der Erzählung wurde aufgebaut durch eine Methode des Zusammenstellens von einzelnen Fragmenten, die sich auf das Thema Abtreibung beziehen. Daher war es nicht notwendig, die Struktur umzuwerfen, aber im Verlauf der Erzählung geht die Stimme, die in einem Monolog (fast theatralisch) wieder gegeben wird, über von der Zärtlichkeit bis zur kalten Beschreibung der bürokratischen Verfahren, des Drogenkonsums, der körperlichen Erfahrung der Abtreibung, um zu einer sehr interessanten Parallele zur Welt der Primaten und der Natur im Allgemeinen zu gelangen. In dieser Sprache existieren Träume und Gewalt gleichzeitig und die Übersetzung dieses Grenzzustands hatte für mich Priorität. Deshalb habe ich manchmal auf eine lehrbuchhafte Übersetzung verzichtet, um das Konzept der Erzählung in seiner Tiefe wiederzugeben. Lara gelang es – ohne zu einem Klischee zu verflachen und ohne zum Melodram zu werden – über eine Erfahrung zu sprechen, die Frauen kennen oder wenn sie nicht kennen doch erahnen. Sie hat alle ihr zur Verfügung stehenden Medien verwendet: die Fernsehserien, die statistischen Daten, die Geschichte, den direkten und indirekten Dialog, die Parallele zur Tierwelt. Diese Geschichte ist ein Prisma und sollte als solches in ihrer Komplexität gelesen und geschätzt werden. Die Zusammenarbeit mit Lara war eine wundervolle Erfahrung, getragen von einer offenen Kommunikation und dem gegenseitigen Einfühlungsvermögen in unserer Erzählungen.

Silvia Righi

Das Literatur-Tandem – Jonas Linnebank und Andreea Simionel

Andreea Simionel

In Jonas Erzählung geht es um die Fremden. Er schreibt in einer klaren und schonungslosen Sprache, die eine verstörende Atmosphäre schafft: Das „Unheimliche“ ist in diesem Fall nicht nur in einer scheinbar ruhigen Familie verborgen, sondern breitet sich von dort in der gesamten Dorfgemeinschaft aus.
Wir haben beide eine Übersetzung gewählt, die möglichst nah am Original bleibt, und wir freuen uns, dass wir unsere Erzählung jetzt in einer anderen Sprache lesen können. Die größte Herausforderung bei der Übersetzung von „Drei Frauen, die rauchen“ bestand darin, die Intensität der Sprache von Jonas ins Italienische zu übertragen und dabei die zu Grunde gelegte Unparteilichkeit beizubehalten. Eine Unpersönlichkeit, die sich vor allen Dingen darin zeigt, den Personen keine Namen zu geben. Die Protagonisten sind eine Mutter, eine Tochter, ein junger Ausländer. So erzählt Jonas nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern all der sozialen Kreise, die sich von Vorurteilen ernähren, aller Ausländer, die zu Unrecht zu Opfern gemacht wurden.
Die Geschichte entwickelt sich durch das, was nicht gesagt wird: Der Ton der Anklage richtet sich gegen eine Haltung der Diskriminierung, des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit, die in jeglicher kleinen Gemeinde üblich ist. Gleichzeitig werden die Wörter Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nie ausgesprochen. Der Leser fühlt sich in Frage gestellt, beschuldigt, sogar involviert, berufen, Stellung zu beziehen.
Es hat mich betroffen gemacht, an einem Thema arbeiten zu können, das mir so nahe steht. Jonas ‚Gesichtspunkt ist äußerst aktuell und zeigt, dass Wörter in jeder Sprache als Waffen verwendet werden können, vergleichbar mit körperlicher Gewalt.

Andreea Simionel:

Jonas Linnebank

Andreeas Geschichte gibt vor, einen Konflikt zwischen der pubertierenden Tochter und ihren Eltern zu schildern, einen (ersten?) Kuss der Tochter und dass sie den letzten Tag ihres Urlaubs genießen möchte.

Gleichzeitig zeigt Andreea den Süden Italiens mit seinen Mythen, Utopien und Problemen: die Kinder reicher Eltern, die nicht teilen wollen; die verlassenen Häuser; der Verfall und das sich Durchschlagen; die günstigen Preise in den Restaurants, die trotzdem nicht die mangelnde Arbeit, ein nicht-vorhandenes Einkommen ersetzen; die Konflikte zwischen einzelner Person und der (Dorf-)Gemeinschaft; die Flucht aus dem Süden.

Das alles in einem Text, der die Beziehung zwischen den Eltern, zwischen den Eltern und der Protagonistin, sehr genau, offen, brutal, aber auch liebevoll beschreibt.

Ich habe versucht, diesen – für mich – ehrlichen Ton wiederzugeben. Die Protagonistin und Ich-Erzählerin schwankt zwischen lakonischen kurzen Sätzen und schönen Metaphern und diese Sprache passt genau zu dem widersprüchlichen Verhältnis, das sie zu ihren Eltern hat, auf das undefinierte Verhältnis zu Sizilien und Italien. Vielleicht kann der Text auch als doppelter Abgesang gelesen werden: auf die Jugend und auf Sizilien; beiden scheint im Moment, das Wasser bis an die Knie zu reichen.

Die Übersetzung und die Arbeit mit Andreea und Archim hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich empfinde es als eine Ehre, den eigenen Text in einer anderen Sprache lesen zu können. Und natürlich freue ich mich sehr, dass Andreea mein Text sehr gefallen hat. Ich hoffe, dass sie mit meiner deutschen Version so zufrieden ist, wie ich es mit ihrer italienischen bin und dass wir wieder und mehr voneinander lesen werden.

Jonas Linnebank

Das Literatur-Tandem – Marielle Kreienborg und Fausto Paolo Filograna

Marielle Kreienborg

Una fine – ein Ende erzählt von Anfang und Ende, von Leben und Tod und davon, wie beide rigoros Hand in Hand gehen. Una fine hat mir verdeutlicht, wie man in einem Leben, oft an einem einzigen Tag, vielerlei Rollen bekleidet: man ist Sohn und man ist Vater, man ist Schüler, man ist Lehrer, man lebt in der Vergangenheit in der Gegenwart. Ich bin den erzählten „archäologischen Reisen“ innerhalb einer Familie gefolgt, durchstreifte Erinnerungen, die, Puzzlestück für Puzzlestück, „mit langen Leinen“ ein Bild aus dem Meer hervorholten, das große Ganze zu Tage beförderten.
Lesend bereiste ich den Süden Italiens, war auf Fischfang in Gallipoli, im Haus einer Kindheit, in dem das Ringen um die mütterliche Zuneigung noch immer nachklingt, jener Mutter, aus der der Krebs eine andere gemacht hat, ich durchquerte – von Borges Tlon bis zu Thomas Bernhards Frost – ein stilistisches Manifest, das sich in der Erzählung widerspiegelt und kam am Ende eines Lebens an beim Beginn eines neuen.
Ich habe Faustos in Versform geschriebene, verschachtelt-verkopfte Erzählung Episode für Episode gelesen, ihm meine Verständnisfragen gestellt, es war nicht immer einfach nachzuvollziehen, wer sich erinnert und wer erzählt, und anschließend eine Übersetzung angefertigt, die Faustos Version, der literarischen Sprache und der Bilder, die er für seine Ideen findet, nahe kam, ohne dass jene Bilder im Zuge der Übersetzung an Strahlkraft und konkreter Poesie einbüßten.

Marielle Kreienborg

Fausto Paolo Filograna

Der von der Heimann-Stiftung für mich ausgewählte Text ist präzise und klar. Ich denke, dass er zusammen mit meinem Text ausgewählt wurde, weil er so ganz anders ist. Die Welt, die Marielle in ihrem Text darstellt, wird entlang der edelsten Handlung enwickelt, der der Menschheit zukommt: dem Wandel. Dies geschieht sehr präzise und erfasst den Schritt, der ein Mädchen in eine junge Frau verwandelt und zwar in einer Reise, die in unserer westlichen Welt beginnt und in einer für den Europäer vollständig anderen Welt endet, dem Orient. Die Unbefangenheit des Wandels hat unsere Übersetzungsarbeit begleitet, die uns gezwungen hat, uns zu verwandeln, in der nüchternen Hülle, die die Sprache ist, die uns trennt. Ich habe zwei Demokratien (Deutsch und Italienisch) gesehen, die in ihrer monolithischen Gesamtheit der von Marielle beschworenen arabischen Welt gegenüberstanden und ich wollte mich besiegt fühlen: im Unverständnis, im Vorurteil und in der Unmöglichkeit einer Übersetzung. Ich wollte es, weil die Welt der Gewinner uns gehört und uns zu dem macht, was wir sind, und eine Niederlage ist der einzige Weg zum Ruhm, auf den wir jetzt hoffen können. Die Welt der Gleichen existierte nie, wir mussten Gerechtigkeit erfinden, um unsere Schrecken zu rechtfertigen. Uns für besiegt zu erklären, ist alles, was wir vor einer anderen Sprache und daher vor jeder Frau und jedem Mann innerhalb und außerhalb von uns tun können. Wie der Ochse den Pflug überwindet und von ihm überwunden wird, so bewegt sich alles.

Fausto Paolo Filograna

Das Literatur-Tandem – Carolina Heberling und Maddalena Fingerle

Wir haben uns beide nach einem langen Gespräch dazu entschieden, die freie Nacherzählung als Form der Übertragung zu wählen, weil wir es sehr reizvoll fanden, die Geschichten auf diese Art näher an uns heranzuziehen. Im Prozess dieses Übersetzens und Fortschreibens standen wir eng miteinander in Kontakt, um sicherzugehen, dass sich die andere im Geist ihres Textes nicht missverstanden oder verraten fühlt. Wir sind mit den Nacherzählungen zufrieden, weil sie uns gezeigt haben, wie unterschiedlich man im Lesen und Schreiben einen Schwerpunkt setzen kann, ohne den Kern einer Idee zu verlieren.

In der italienischen Nacherzählung von „Atmen“ hat sich die Handlung von der Kreativbranche in Deutschland in einen Verlag in Italien und von der Außenwelt der Protagonistin in ihr Innenleben verlagert. Der Text problematisiert dadurch das Stigma der mentalen Krankheit, indem er sie relativiert. Die Liebe zur Sprache und zur Macht der Buchstaben wird in diesem Kontext stark gemacht. Wir haben uns entschieden, dass Tarik, der Freund von (H-)Edda, aufgrund dieser Fokussetzung nicht mehr auftaucht, weil er – im Vergleich zum deutschen Text – eine Nebenrolle gespielt hätte, die Maddalenas Text nicht gebraucht hat.

In der deutschen Nacherzählung von „In principio era il bianco“ wurde aus der schönen altehrwürdigen Kunstakademie eine Hochschule im Betonbrutalismus der 70er Jahre. Der Text hat einige der Fäden, die der italienische Text zart und verdichtet angelegt hat, neu miteinander verwoben und konkretisiert – im Text ist nun klar gesagt, dass der Professor, der seine Macht missbraucht, auch die junge Frau, die für die Klasse als Akt Modell sitzt, unterrichtet. Zudem haben wir uns entschieden, dass der Lehrer in der Art, wie er von Carolina beschrieben wird, nicht mehr an die historische Person Johannes Itten erinnern soll, der in Maddalenas Vorlage ja als Projektionsfläche des Protagonisten fungierte.

Das Literatur-Tandem Carolina Heberling und Maddalena Fingerle