Impressionen der Kunstaustellung „Pelle e Nuvole“ von Andrea Ceddia
Dezember 2025, Galerie VivereArte, Wiesloch.
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Residenzprogramme 2026
Die Heimann-Stiftung vergibt im Jahr 2026 in Wiesloch Residenz-Aufenthalte für
Kulturschaffende und Wissenschaftler aus Italien.
Für die Residenzprogramme 2026 wurden folgende Bewerbungen ausgewählt:
- Monica Gabrielli – Autorin
Ein Roman auf der Suche nach einem Ende
Zweiwöchiger Aufenthalt
12. Januar 2026 – 26. Januar 2026 - Marianna Rania – Bildende Künstlerin
Nähen als Ausdruck von Erzählkunst und künstlerischer Freiheit
6-wöchiger Aufenthalt
09. Februar 2026 – 23. März 2026 - Valeria Provenzano – Autorin
Die Entwicklung von „Clandestina“, einer Sammlung von Geschichten über Menschen, die, um das Leben, die Liebe und Missgeschicke zu überstehen, Brücken überqueren und und sich im Verborgenen verstecken
17-wöchiger Aufenthalt
27. März 2026 – 24. Juli 2026 - Elena Grossi – Bildende Künstlerin
Ein Blick aus der Ferne, eine Erfahrung des Zuhörens, der Besinnung und der Verwandlung, um das Familienfotoarchiv neu zu gestalten, wo Erinnerungen lebendig, spürbar und teilbar werden
10-wöchiger Aufenthalt
01. August 2026 – 10. Oktober 2026 - Leonardo Bartoli und Linda Mazzuccato – Drehbuch
Vollständiges Schreiben eines Drehbuchs für einen Kinofilm
12-wöchiger Aufenthalt
15. Januar 2026 – 09. April 2026 - Gabriele Diversi – Bildender Künstler
Beziehungen zeichnen: langsame und partizipative künstlerische Arbeit zwischen Natur, Gemeinschaft und dem Lauschen auf die Region
5-wöchiger Aufenthalt
12. April 2026 – 17. Mai 2026 - Giulia Spernazza – Bildende Künstlerin
Kunst-TANDEM – Giulia Spernazza und Sabrina Ferwagner
10-wöchiger Aufenthalt
19. Mai 2026 – 28. Juli 2026 - Veronica Penserini mit Giulio Fabroni und Francesca Tozzi – Drehbuch
Erster Entwurf des Drehbuchs für den Spielfilm Dad vs. Death
10-wöchiger Aufenthalt
01. August 2026 – 10. Oktober 2026
Artist in Residence 2025 – Andrea Ceddia
Das Stipendium Artist in Residence 2025 wurde an den italienischen Künstler Andrea Ceddia vergeben. Ceddia wird von Juli bis Dezember im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen und künstlerisch arbeiten.
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Artist in Residence – Matteo Pizzolante
Ausstellung UMRAUM

Der italienische Künstler Matteo Pizzolante hat von April bis September 2024 im Rahmen eines Residenzstipendiums der Heimann-Stiftung in Wiesloch künstlerisch gearbeitet. In der Galerie „Vivere Arte“ in Wiesloch wurden seine Arbeiten in der Ausstellung UMRAUM öffentlich ausgestellt.
Prof. Mario Urlaß hat die Einführungsrede gehalten.

Hier der Film und der Text der Einführungsrede von Prof. Urlaß.
Film der Eröffnungsrede von Prof. Urlaß
Text der Eröffnungsrede von Prof. Urlaß
Einige Bilder zur Vernissage.













Artist in Residence 2024 – Matteo Pizzolante
Das Stipendium Artist in Residence 2024 wurde an den italienischen Künstler Matteo Pizzolante vergeben. Pizzolante wird von April bis Juli im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen und künstlerisch arbeiten.
Matteo Pizzolante wurde 1989 in Tricase, in der Provinz Lecce, geboren. Zunächst studierte er Bauingenieurwesens und schloss das Studium 2012 ab. Anschließend belegte er den zweijährigen Studiengang Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Brera unter der Leitung von Vittorio Corsini. Abgeschlossen hat er sein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Wilhelm Mundt und Carsten Nicolai. Er hat an mehreren Ausstellungen in Italien teilgenommen und ist der Gewinner des von Artissima und Jaguar geförderten Projekts Jaguart.

LA NATURA SULLA PELLE
Benedetta Chiari Ausstellungen
Das Stipendium Artist in Residence 2023 wurde an die italienische Künstlerin Benedetta Chiari vergeben. Benedetta wird von Mai bis September im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen und künstlerisch arbeiten.
Die Künstlerin Benedetta Chiari
Die Ausstellung im Dämmelwald


















Die Ausstellung in der Galerie Vivere Arte in Wiesloch












Benedetta Chiari – Ausstellungen
LA NATURA SULLA PELLE – Appunti sulla caducitá
Benedetta Chiari Absolventin der Akademie der Schönen Künste in Florenz wohnt und arbeitet als Stipendiatin der Heimann Stiftung von Mai bis September 2023 in Wiesloch.
Die künstlerischen Arbreiten, die während des Aufenthalts in Wiesloch entstanden sind, werden jetzt präsentiert.
LA NATURA SULLA PELLE, Notizen zur Vergänglichkeit

Kunstinstallationen im Dämmelwald-Wiesloch
Eingang beim Minigolf
Samstag 23.9.2023, 11-17 Uhr
Vernissage 15 Uhr
Ausstellung in der
Galerie Vivere Arte
Wiesloch, Marktstr. 11
Sonntag den 24.9.2023
Vernissage 16 Uhr
Ausstellungsdauer bis 30.9.2023
täglich geöffnet von 16-19 Uhr
Galerie Vivere Arte
WeiterlesenInwieweit verbinden wir uns mit der Natur?
Benedetta Chiari
Wo lesen wir die Seiten unserer Geschichte?
Die Flüchtigkeit streichelt unsere Haut und wir spüren, wie sie durch uns hindurchgeht und wie wir Selbsterfahrung erleben.
Diese Erfahrungen verändern unseren Umgang mit der Außenwelt, als würden wir ständig eine alte Haut verlassen, die wir zurücklassen, um unsere Reise in der Welt fortzusetzen.
Unsere Exuvien – die bei der Häutung abgestreifte Haut – dienen dazu, das neue Leben zu nähren, das kontinuierlich entsteht, indem sie Nahrung aus vergangenen Fußabdrücken aufnehmen und uns zu neuen Perspektiven führen.
Artist in Residence 2023 – Bendetta Chiari
Das Stipendium Artist in Residence 2023 wurde an die italienische Künstlerin Benedetta Chiari vergeben. Benedetta wird von Mai bis September im Apartment der Stiftung in Wiesloch wohnen und künstlerisch arbeiten.

Benedetta Chiari (San Miniato, 1998), Absolventin der Accademia di Belle Arti di Firenze, ist eine bildende Künstlerin, die in ihren Arbeiten auf der Suche nach der Identität zwischen der Landschaft und den alltäglichen Erfahrungen ist.
In ihren Arbeiten verknüpft sie Umwelt- und Sozialthemen. Sie arbeitet mit Fotografie, Video, ortsspezifischen Installationen und Zeichnungen, wobei sie häufig organisches Material und Recyclingmaterial verwendet. Sie schafft visuell subtile Installationen, die auf den Kontext reagieren, in dem sie platziert sind.
Artist in Residence 2022 – Lisa Redetti

Die italienische Künstlerin Lisa Redetti war von April bis Mai 2022 als Artist in Residence Gast der Heimann-Stiftung in Wiesloch.
Lisa Redetti, geboren 1993 in Feltre (Belluno), lebt und arbeitet derzeit in Turin.
Sie studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti di Bologna und vertiefte ihre Studien anschließend an der Accademia Albertina di Torino.
Ihre malerischen Studien entspringen einem innigen Bedürfnis nach Übersetzung und formaler Restitution von existenziellen Aspekten. Sie arbeitet auf Papier, ein Material, das ihr einen unmittelbaren und schnellen Zugang ermöglicht, aber gleichzeitig lebendig ist, weil sich die Farbe auf seiner Oberfläche sogar über Wochen ausdehnen kann. Tatsächlich gelingt es ihr, durch die Verwendung von Pigmenten in Kombination mit Öl und von malerischen und zeichnerischen Eingriffen, Überlagerungen zu schaffen, die sich anerkennen und gleichzeitig nebeneinander existieren, wodurch ein so zartes und weiches Material an Körper und Bedeutung gewinnt.
Wichtig ist ihr auch der gestalterische Aspekt, der den Raum als Möglichkeit betrachtet die Dreidimensionalität einer zweidimensional Arbeit widerzuspiegeln.
Vernissage – Ausstellung Lisa Redetti

Wie viele Abgründe muss ich noch graben
Punkte, Orte der Begegnung.
Teile die sich suchen, verfolgen, imitieren, drehen,
beobachten, vermissen.
Vereint berühren sie sich, immer, niemals.

Lisa Redetti, 1993 geboren, lebt in Turin wo sie auch ihr Atelier hat. Sie studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti di Bologna und vertiefte ihre Studien anschließend an der Accademia Albertina di Torino.
Lisa arbeitet mit Papier als Maluntergrund und verwendet oft große Formate. Es gelingt ihr mit Hilfe von Farbpigmenten und Öl Überlagerungen zu schaffen und so entstehen weiche Farbabgrenzungen, weil die Öl getränkten Oberflächen sich während des Trocknens oft noch über mehrere Tage auf dem Papier ausdehnen.
Die Ausstellung im Atrium der Bejarano Gemeinschaftsschule in Wiesloch mit seinem lichtdurchfluteten, weiten Raum brachten die Werke von Lisa sehr gut zur Wirkung.

per i piccolini: „Nessun titolo, 2022, olio su carta, 60cm x 104cm“








Die Grußworte von Archim Heimann zur Ausstellung von Lisa Redetti
Liebe Gäste, ich freue mich im Namen der Heimann-Stiftung, einige Worte über die Künstlerin Lisa Redetti und ihr Schaffen an Sie zu richten.
Zunächst möchte ich aber besonders begrüßen die Künstlerin Lisa Redetti, Lisas Vater und seine Lebenspartnerin, die aus Italien angereist sind, Herrn Sauer Bürgermeister der Stadt Wiesloch und Frau Kröhn die Rektorin der Bejarano Schule, die uns die Ausstellung hier in den Räumen ihrer Schule ermöglicht hat.
Ausgewählt wurde Lisa aus den gut zehn italienischen Bewerbern und Bewerberinnen für den Kunstaufenthalt in Wiesloch von einer kleinen Jury aus Prof. Urlaß, Frau Elisabeth Kamps und Frau Roberta Ciut von der KIKUSCH und meiner Frau und mir von der Stiftung. Ausgeschrieben wurde der Aufenthalt in Italien ganz bewusst nur für junge Künstlerinnen und Künstler, da uns viel daran liegt, vor allen Dingen junge Menschen zu fördern.
Bevor ich einige Worte zur Ausstellung sage, möchte ich darauf eingehen, wie Lisa arbeitet.
In einem Interview mit Eleonora Savorelli Journalistin bei ArtsLife sagte Lisa über ihr Arbeit:
Bevor ich beginne, verbringe ich einige Momente still und starre ins Leere oder auf das hängende Papier, als müsste ich zu meinem Rhythmus zurückkehren, zu meiner Bewegung, die nichts mit dem Außen zu tun hat. Um die Wahrheit übermitteln zu können, ist es notwendig, jede Art von Urteil oder Scham gegenüber dem, was wir sind, fallen zu lassen, und eine „reine“ Brücke zu schaffen, dank der die Arbeit direkt mit dem Inneren verbunden werden kann.
Eleonora Savorelli
Als Arbeitsmedium hat Lisa Papier und Öl gewählt.
Papier ist ein sofortiger und schneller Träger, aber von äußerst zerbrechlicher Natur, da es leicht reißt oder beschädigt wird. Gleichzeitig ist es lebendig, da sich das Öl und die Farbe auch wochenlang auf seiner Oberfläche ausdehnen können. Ich liebe die Idee, einen so zarten Träger maximal hervorzuheben und ihm durch eine vielschichtige und reflektierende bildliche Intervention Körper und Bedeutung zu verleihen.
Öl wiederum ist ein Material, das es mir ermöglicht mit malerischen und zeichnerischen Eingriffen, Überlagerungen zu schaffen, die sich anerkennen und gleichzeitig nebeneinander existieren, wodurch ein so zartes und weiches Material wie Papier an Körper und Bedeutung gewinnt.Als nächstes fange ich an zu malen, ganz geleitet von einer Kraft, deren Medium ich bin. Jede Form, jeder Fleck, jedes Zeichen erscheint auf dem Papier und wird zwangsläufig bewegt. Nichts in der Komposition könnte irgendwo anders sein als an dem Ort, an dem es erscheint. Verliere ich meinen „Flow“, lässt die Konzentration nach und erzwinge ich einen Eingriff, dann ist die Arbeit wegzuwerfen. Es ist sehr schwierig, Fehler dieser Art zu beheben, die Balance zwischen Voll und Leer zu brechen bedeutet, die Balance zwischen etwas Gegebenem und Verweigertem gleichzeitig zu brechen.
Eleonora Savorelli
Die Leere spielt also in den Bildern von Lisa eine wichtige Rolle.
Auf die Frage von Eleonora Savorelli zur Bedeutung der Leere antwortet Lisa:
Ich könnte mit einer einfachen leeren / vollständigen Gleichung antworten: Form = Abwesenheit / Anwesenheit: Existenz
Es sind absolut zwei untrennbare Aspekte, die eine grundlegende Kombination für die Ordnung der Kompositionsräume innerhalb meiner Arbeit darstellen. Sie sind gleichzeitig Subjekt und Objekt der Reflexion.
Dann fällt natürlich das große Format mancher Bilder auf.
Dazu sagt Lisa:
Durch das große Format kann ich viel Energie ausschöpfen, sowohl gestisch als auch kommunikativ. Die Tatsache, dass viele Bilder groß sind, bedeutet einfach, dass Energie im Überfluss vorhanden ist.
Und schließlich nicht zu vergessen – die Rolle des Raums für ihre Bilder – also hier das Atrium der Bejarano Schule
Dazu sagt Lisa: Er dient der Entfaltung des dreidimensionalen Potenzials eines Werks, das in der Zweidimensionalität lebt. Es ist ein wesentlicher Bestandteil für die Installation der Werke, da so möglich wird, die Räumlichkeit der Werke durch den Raum an sich zur Geltung zu bringen.
Und so sind wir sehr glücklich, dass wir hier im Atrium der Bejarano Schule ausstellen dürfen.
Als Titel für ihre Ausstellung hat Lisa gewählt
QUANTI ABISSI DEVO ANCORA SCAVARE
Frei übersetzt:
Wie viele Abgründe muss ich noch graben ..
Bei einer Übersetzung geht aber oft viel verloren, denn so bedeutet Abissi nicht nur Abgrund sondern z.B. auch Untiefe, Ruin, Unterwelt und scavare ist mehr als graben sondern auch wühlen, schürfen, aushöhlen
Diese Vielschichtigkeit der Wörter kann eine Übersetzung oft nur unzureichend wiedergeben.
Im Untertitel heißt es dann
„Punti, luoghi di incontro“
„Le parti si ricercano, si rincorrono, si imitano, si girano, si guardano, si mancano“
„Unite si toccano, sempre, mai“
Auch hier wieder der Übersetzungsversuch
„Punkte, Orte der Begegnung“
„Teile die sich suchen, verfolgen, imitieren, drehen, beobachten, vermissen“
„Vereint berühren sie sich, immer, niemals“
In dieser lauten, aufgewühlten Welt voller Tragödien, ist es das besinnliche, das Lisa Redettis Kunst auszeichnet.
Was Lisa bei ihren Bildern empfunden hat, dass kann nur Lisa wissen, aber ich kann Sie nur herzlich einladen, sich selber in die Bilder von Lisa zu vertiefen und ihre eigenen Gedanken und Bilder zu entwickeln.
Liebe Lisa, herzlichen Dank, dass du zu uns nach Wiesloch gekommen bist und uns durch deine Kunst bereichert hast.

Kulturschaffende und Wissenschaftler aus Italien
Kulturschaffende und Wissenschaftler aus Italien
Aufenthalte in Wiesloch im Apartment der Stiftung
- Matteo Pizzolante – Artist in Residence 2024
- Benedetta Chiari – Artist in Residence 2023
- Christian Kotorri – Borsa di studio scientifica 2022
- Lisa Redetti – Artist in Residence 2022
- Alice Bertolasi – Artist in Residence 2022
- Angelo Molica Franco – Writer in Residence 2021
- Irene Galluzzo – Artist in Residence 2021
- Marco Amerighi – Writer in Residence 2020
- Jose Luis de Juan – Literatur-Gast Wiesloch 2019
- Francesco Maria Tipaldi – Lesung in Heidelberg 2019
- Angela Bubba – Writer in Residence 2019
- Mario Fortunato – Literatur-Gast 2019
- Massimo Cusato – Percussionist – Musik Masterlcass 2019
- Prof. Carlo Pizzichini – Gast -Vernissage Civitella 2018
Artist in Residence 2021 – Irene Galluzzo
Von Januar bis Mai 2021 war die italienische Künstlerin Irene Galluzzio Gast
im Italienhaus der Heimann Stiftung in Wiesloch.
Al tempo e alla percezione
che ne abbiamo.
A quello che dedichiamo,
a quello che spendiamo.
A questo tempo
articolato
che ha donato
un luogo fatto di spazi
per creare, persone
e crescita personale.
Al tempo e alla fondazione
Heimann.
Sono grata per questa
immisurabile esperienza.

Ausstellung LIBRATION – Irene Galluzzo
Ausstellung LIBRATION mit der italienischen Künstlerin Irene Galluzzo in den Räumen des Kunstvereins KUNST FÜR WALLDORF in der Alten Apotheke vom 9 – 11 April.
LIBRATION
Slight oscillations. Vibrations. The eye dances in positive and negative spaces. It sways at a variable pace. Movement and disorder are compared to stability and order. They are signs and symbols that fluctuate while waiting to find a point of balance.
Leichte Schwingungen. Vibrationen. Das Auge tanzt in positiven und negativen Räumen. Es schwankt in variablem Tempo. Bewegung und Unordnung werden mit Stabilität und Ordnung verglichen. Zeichen und Symbole waten pendelnd darauf, einen Gleichgewichtspunkt zu finden.
Irene Galluzzo, die das Residenzprogramm für Bildende Kunst der Heimann Stiftung in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule KIKUSCH gewonnen hat, ist von Januar bis Mai 2021 Gast im Italienhaus der Heimann Stiftung in Wiesloch.
Weitere Informationen zu den Werken der Künstlerin finden Sie unter
http://www.irenegalluzzo.com

ART CAMP 2019

Die Heimann-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst der PH Heidelberg und der Accademia di Belle Arti di Firenze einen künstlerischen Studienaufenthalt in Civitella d´ Agliano ausgeschrieben.
Die Ergebnisse des ART CAMPs sind in diesem Buch „ART CAMP 2019“ dokumentiert. Weiterlesen
Gast 2019 – Kunst – Carlo Pizzichini
Im Januar 2019 war der italienische Künstler Prof. Carlo Pizzichini Gast
im Italienhaus der Heimann Stiftung in Wiesloch.

Professor Pizzichini war zur Eröffnung der Kunstausstellung Civitella 2018 in der Pädagogischen Hochschule Heidelberg nach Deutschland gekommen.

ART CAMP
Die Teilnehmerinnen stellen sich vor
Was erwarten die Teilnehmerinnen vom ART CAMP
und warum machen sie mit?
ART CAMP – Dania Isabella Graf
Dania Isabella Graf ist Studentin an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.
Was erwartet Dania vom ART CAMP und warum macht sie mit?
Civitella d’Agliano – der Ursprung der Reise meines künstlerischen Schaffens an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. … „Die“ Kunst hatte ich mir bis dato nur wenig zugetraut, wenn es mich dennoch immer wieder hinter die Kamera oder an den Pinsel getrieben hat. Angst, Neugier und Mut wechselten sich hier stündlich ab und ließen mich rastlos nach meiner Aufgabe, nach meinem Medium und meiner Fähigkeit suchen. … Seit dieser alles verändernden Auftaktreise befinde ich mich auf einer rasanten inneren künstlerischen Reise, die mir manchmal weit voraus ist und mich manchmal mit Schwung aus der Vergangenheit einholt. Ich lasse mich mitnehmen und beobachte neugierig, was es unterwegs alles zu entdecken gibt.
So wird mich diese (innere) Reise auch in die Zukunft tragen … Das Außen und das Innen, das Ich und das Du, die Isolation im Einzelnen und das große Kollektiv – dies alles sind Themen, die für mich über meine Zukunft entscheiden.
Unsere Zeiten sind hochexplosiv, der weltpolitische Zustand prekär – und meine Zukunft? Wird es sie geben? Wie berühren mich Zerstörung und Flucht? Momentan tragen sie mich bloß innerlich an Verzweiflung und Not, lassen jedoch auch Hoffnung und einen erstarkenden Glauben an das Gute zu. Ist dieser Glaube eine Utopie? Wo wird die Reise mich auch äußerlich hintragen?
Mit den Themen der Zerrissenheit, der Gegensätze und dem versuchten Dialog möchte ich mich gerne auch künstlerischpraktisch auf der Reise auseinandersetzen. Ich stelle mir eine malerisch-grafische Herangehensweise vor, die besonders auch Wort und Schrift integriert. Ich würde mich gerne weiterhin mit den Gemeinsamkeiten, den Differenzen und dem Dazwischen von Malerei und Grafik auseinandersetzen und herausfinden, wie und ob sie einen harmonischen Weg miteinander gehen können – analog zu meinen Gedanken über das menschliche Zusammenleben im Allgemeinen und meinen Platz in dieser Zukunft im Speziellen. Darüber hinaus kann ich mir allerdings auch eine konzeptuelle, serielle Arbeit vorstellen, die Schrift und Text besonders Rechnung trägt. Versetzte ich mich in mein vergangenes Ich zu Beginn des Kunststudiums zurück, so wäre ich neugierig, was mein zukünftiges Ich nun aus der Herausforderung macht.



